13. 5 Tipps zur Vorprüfung

Da steht es, das wundervolle Wort „ENDE“.

Dein Manuskript ist fertig. Wie viele Wochen oder Monate hast du nach Ideen gesucht, recherchiert, geplottet, geschrieben, gezweifelt oder „Schreibblockaden“ überwunden? Doch du hast es geschafft.

Ich gratuliere dir. Sei stolz auf dich.

Jetzt folgt der nächste Schritt zur Veröffentlichung, das Lektorat. Doch bevor du eine Lektorin beauftragst, wirst du dein Manuskript bestimmt selbst überprüfen wollen:

5 Tipps zur Vorprüfung:

  • Lasse dein Manuskript mindestens 3-4 Wochen lang liegen.
    Rühre es nicht an. Befasse dich in der Zeit mit deinem nächsten Projekt oder kümmere dich um Dinge wie Cover, Marketing, Buchlaunch, Planung und was dir sonst noch so einfällt.
    Warum? Du bekommst Abstand zu deinem Buch und verlierst deine Betriebsblindheit. Du wirst erstaunt sein, was dir alles auffallen wird. Ich spreche aus Erfahrung…
  • Suche dir Testleser
    Stelle den Testlesern gezielte Fragen zu deinem Manuskript. Den Passagen im Buch, an denen mehrere Testleser dieselben Auffälligkeiten entdecken, solltest du bei der nächsten Überprüfungsrunde ganz besondere Aufmerksamkeit schenken. Mehr zu diesem Thema findest du im Autorentipp 14: „Der ideale Testleser“
  • Lasse dir das Manuskript laut vorlesen.
    Ich nutze dafür die „Laut-vorlesen-Funktion“ unter dem Reiter „Überprüfen“ in Microsoft Office Word. Das Programm entlarvt grammatikalisch falsche Sätze, Rechtschreibfehler, seltsame Satz- und Wortkonstruktionen und sogar fehlende Buchstaben, die mit den Augen schnell überlesen werden.
  • Nutze jegliche Art von Korrekturprogrammen
    Ich denke an sämtliche Überprüfen-Funktionen von Schreib- oder Autorenprogrammen, die Stilkorrektur oder den Duden Mentor. Beachte: Sie entdecken zwar grobe Fehler, ersetzen jedoch weder das menschliche Verständnis noch dessen Intuition. Mit anderen Worten, sie ersetzen keine Lektoren.
  • Überarbeite dein Manuskript mehrmals
    Bei jeder Überprüfung legst du den Fokus auf andere Schwerpunkte.
    Fokussierst du dich zum Beispiel auf die Rechtschreibung, achtest du nicht auf den Inhalt und konzentrierst dich besser auf das Wesentliche. Dir werden viel mehr Probleme oder Fehler auffallen. Dennoch solltest du es mit dem Überprüfen nicht übertreiben! Dass ein Manuskript fertig ist, ist deine Entscheidung, übertriebener Perfektionismus hat Gründe.

Abschließend rate ich dir zu einem Lektorat durch eine zweite Person und danach erst zu einem Korrektorat, am besten durch eine dritte Person. So wirst du immer sicherer, dass dein Buch den Lesern deiner Zielgruppe gefällt und ihnen ein gemütliches Lesevergnügen bereitet. Gute Rezensionen ziehen weitere Verkäufe nach sich – eigentlich ganz einfach …

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Mein Buch: „Grüner Topas“

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Liebe Grüße
Martina

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