Was macht Dich glücklich?

…Und? hattest Du sofort eine Antwort im Kopf oder auf den Lippen?

Was macht Dich glücklich?
Hast Du Dir darüber schon einmal Gedanken gemacht?
Oder anders gefragt: Was ist Glück überhaupt?
Kann man es essen oder erleben?
Kann man es fühlen oder riechen?
Oder kann man es kaufen oder verschenken?

Ich denke, man kann alles damit. Glück ist Glück…
Für jeden Menschen bedeutet das Wort Glück etwas anderes.
Manche sind schon mit einer einzigen Blume glücklich,
manchen reicht der Wald nicht.
Manche sind nur glücklich, wenn sie etwas kaufen können,
manchen reicht es, mit möglichst wenig Dingen auszukommen.
Für manche ist das größte Glück reisen zu können,
manchen reicht der eigene kleine Garten oder Balkon.
Manche glauben, das Glück muss man sich erst hart erarbeiten,
manche sind einfach so glücklich.

Ich habe lange gebraucht herauszufinden, was für mich Glück bedeutet. Glück bedeutet für mich, dass es meinen Kindern und meinen Liebsten gut geht. Glück bedeutet für mich, dankbar sein zu dürfen, für das, was ich bereits habe. Glück bedeutet für mich, das Leben genießen zu dürfen, es kann morgen schon zu Ende sein. Glück bedeutet für mich, im Hier und Jetzt zu sein. Glück bedeutet auch, mich über ein paar neue Schuhe zu freuen. Barfuß am Strand entlanglaufen, Muscheln zu finden und schöne Steine entdecken. Glück bedeutet für mich, kleine Käfer beim Fressen winzig kleiner Blütenblätter zu filmen. Glück bedeutet für mich malen zu dürfen. Glück bedeutet für mich, Liebe zu fühlen.

Das war nicht immer so. Meine Vergangenheit hat meine Zukunft bestimmt. Ich habe nie jetzt gelebt. Meistens voller Sorgen, was das Morgen bringt und wollte alles kontrollieren. Es war für mich Sicherheit…bis ich erkannte: nichts ist sicher.

Sicher ist, dass NICHTS sicher ist, außer, dass wir sterben müssen. Und ob es dann einen Himmel gibt, wenn ich lange genug brav gewesen war?
Irgendwie fühlte ich, dass die Sache mit dem Himmel einen Haken hatte.

Heute glaube ich daran, dass das Leben im Hier und Jetzt in Achtsamkeit, Freude und Vertrauen das Höchste ist, was wir für uns selbst und unsere Liebsten tun können. Frieden schließen mit sich selbst, zu sich selbst ehrlich sein und sich in Offenheit üben. Das ist für mich Sicherheit und auch Glück. Egal, was immer wir tun, wir nehmen uns immer selbst mit.

Alles andere war … ich nenne es: „Das Glück im Außen suchen“:
Was wohl die Leute zu X, Y oder Z sagen, wenn ich das oder jenes mache?
Bin ich gut genug, bekomme ich Beifall? Sitzt meine Frisur richtig? Darf ich Wäsche zwischen Weihnachten und Neujahr aufhängen oder hat mein Kind hoffentlich schon mit 3 Monaten den 1. Zahn:) ?
Feste Regeln und Rituale beschäftigten mich unablässig und lenkten mich ab. Es war ein Hamsterrad aus Funktionieren und Warten auf….ja was eigentlich. Ich tat alles UM ZU…. Und es gab verdammt viele UMZU´s in meinem Leben.

Ich wartete und suchte…
Bis zu dem Zeitpunkt, als ich wirklich fast an einer Mega-Bauch-Infektion gestorben wäre. Dieses Erlebnis hat mich so tief beeindruckt und fühlen lassen, dass ich nur ein kleiner Mensch im riesigen Gefüge des Universums bin und dass mein Leben mit einem Fingerschnips vorbei sein kann. Vor allem: ich werde NICHTS mitnehmen, wohin auch immer das danach sein wird.

Also, worauf warten wir eigentlich unser Leben lang und suchen und suchen und suchen nach dem Glück.

1973 gab es eine Zeichentrick-Serie mit Namen „Herr Rossi sucht das Glück“
Wikipedia schreibt dazu: „In Herr Rossi sucht das Glück führt Herr Rossi das freudlose Leben eines Arbeiters in einer Fischfabrik. Er leidet unter seinem hochnäsigen und cholerischen Chef, dessen Villa zu allem Unglück auch noch direkt neben Herrn Rossis kleinem Häuschen steht. Gaston, der Hund des Chefs, macht ihm zusätzlich durch seine Kläfferei das Leben schwer.
Da erscheint eine Fee und schenkt Herrn Rossi eine Trillerpfeife, mit deren Hilfe er durch Raum und Zeit reisen kann, damit er dort sein Glück finden möge. Gaston, der ihn dabei begleitet, und den die Fee auf der Pirateninsel auch noch mit der Fähigkeit zum Sprechen ausstattet, wird ihm zunehmend zum Freund und Gefährten. In jeder Epoche stoßen sie allerdings auf massive Probleme, zudem taucht der verhasste Chef in Gestalt eines römischen Kaisers, mittelalterlichen Königs, Piratenkapitäns, Indianerhäuptlings und schließlich eines galaktischen Ehrenbürgers immer wieder auf. So kehren sie am Ende jeder Folge in ihren Alltag zurück, ohne dass Rossi sein Glück gefunden hätte. Dies gelingt am Ende der Serie aber zumindest ein Stück weit, indem der Chef selbst in die Pfeife bläst und aus der Gegenwart verschwindet.“

Der arme Herr Rossi hat wohl das Glück NIE gefunden…
Die Fortsetzung war dann „Herr Rossi träumt“.
Geht es uns allen nicht ähnlich wie Herrn Rossi? Er reiste und suchte überall, aber schaute nie nach innen. Irgendwann fing er dann an zu träumen… Ob seine Träume wohl in Erfüllung gingen?
Wie gesagt, es war eine Serie in den 1970er Jahren, also vor ca. 50 Jahren

Ich habe das erste Stückchen meines Glücksweges gefunden, als ich aufgrund schwerster Erkrankung gezwungen war, nach innen zu schauen.
Was ist wirklich wichtig im Leben? Das war wohl meine dringendste Frage damals.

Ist es notwendig erst so schwer erkranken zu müssen? Ich denke nicht. Heute haben wir so viel Wissen über Persönlichkeitstraining, Selbstverwirklichung oder das Entdecken der persönlichen Potentiale, dass wir uns auch im Alltag auf den Weg, auf unsere persönliche Reise begeben können. Und das alles über das Internet frei zugänglich. Wir können es sofort beginnen – wenn wir nur wollen – ich wollte.
Und Du?

Ich behaupte nicht, dass es einfach war oder ist – mit und ohne Krankheit.
Im Gegenteil, es war streckenweise sehr schmerzhaft.
Ich weiß nur, dass es mich glücklich macht und der Weg ins Herz nie enden wird. Es ist der längste Weg im Leben eines Menschen.
Ich entdecke jeden Tag etwas Neues auf diesem Weg. Auch wenn es noch so winzig ist. Vor allem: Fehler sind keine Fehler, es sind alles Erfahrungen…

Wann machst Du Dich auf den Weg in Dein Herz, Dein Glück in Dir zu finden? Habe eine prima Zeit.
Deine Martina

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„Ich suche nicht, ich finde“
Pablo Picasso