Mut – Angst = Glück

Mut – Angst = Glück

und Glück ist leben ohne ABER´s!
Streiche das Wort ABER aus Deinem Wortschatz.
Wie oft ertappst Du Dich dabei, das Wort ABER zu benutzen?

Hier bekommst Du Tipps, wie Du Deine vielen ABER´s reduzieren kannst.

Ein ABER läutet immer eine Erfahrung aus Deiner Vergangenheit ein. Es gibt für alles, was Du tun möchtest ein ABER. Für jedes Pro gibt es mindestens ein Gegenargument, ein Contra. Je größer unsere Pläne und Wünsche sind, desto mehr ABER´s fallen uns ein, ABER´s sind Zweifel, die uns unser Verstand einredet. Natürlich gibt es auch sinnvolle ABER´s – wirklich?

TIPP 1:
Überlege Dir, was Dir schlimmstenfalls passieren kann, wenn das oder jenes ABER eintreten würde…Male es Dir in allen dunklen Farben aus und dann STOPP. Es ist alles nur in Deinem Kopf. Male Dir dann aus, was Dir Schönes passieren wird. Was fühlt sich besser an?

Mein Traum war es, entweder Biologie zu studieren und mindestens die Welt zu retten oder Künstlerin zu werden. Was habe ich beruflich gewählt? Eine Verwaltungsausbildung. Ich habe allen ABER´s geglaubt, die ich mir selbst oder die mir von außen eingeredet wurden.

Ich bin nicht gut genug, ich bin nicht gesund genug, ich bin zu ruhig, ich schaffe das nicht, es ist zu stressig. Umziehen ist zu teuer, Malerei ist brotlos, damit kann ich kein Geld verdienen, ich habe kein Talent und bin nicht klug genug. Ich bin eine Frau und warum sollte ich studieren, es kommen sowieso Kinder. Es reicht doch, einen sicheren, langweiligen Beruf zu haben. Spaß kann doch nach Feierabend stattfinden, das war mein Trost.

ABER´s waren alle meine Rechtfertigungen für mich selbst, dass ich keinen Mut zu haben brauchte. Es war ja so viel einfacher, in der Komfortzone zu bleiben, denn ich würde ja sowieso wieder krank werden. Das ABER rechtfertigte meine Ängste und hielt mich ständig davon ab, mutig und großartig zu handeln. Ich hatte damals nicht gewusst, welches Potential in mir steckt. Ich hatte gelernt, ohne Selbst-Bewusstsein zu leben, mich selbst klein gemacht und limitiert. Das stille, kleine, brave Mädchen hielt ich lange Jahre auch im Erwachsenenalter aufrecht.

Aus Angst vor Krankheit lebte ich ein Leben, das darauf bedacht war, nicht mehr krank zu werden. Dass es genau umgekehrt war, wurde mir erst vor kurzem bewusst: Ich wurde immer dann schwer krank, wenn ich viel zu viele Dinge tat, die mich seelisch restlos überforderten. Ich glaubte meinen ABER´s und nie meiner eigenen Intuition.

Das Wort Mut gab es in meinem Wortschatz nicht. Und überhaupt: warum sollte ich mutig sein, es funktionierte doch alles bestens. Ich lebte also ein bequemes umsorgtes Leben immer unter dem Radar. Niemals traute ich mich, über die Wolken zu fliegen oder nach den großen Sternen zu greifen. Ich griff immer nur nach den kleinen Sternen. Wo waren meine Träume geblieben? Was genau waren eigentlich meine Träume? Ich habe mir einreden lassen, das Leben sei anstrengend, ungerecht und unsicher.

Es gab in meinem Leben so viele ABER´s und ich habe sie mir alle geglaubt, ich blieb weiterhin brav und angepasst. Dann kam die letzte Operation und ich wäre fast gestorben. Da wurde mir klar: Ich hatte keine Lust mehr zu warten. Worauf sollte ich denn warten? Auf das sogenannte Paradies? Ich sollte brav sein, bis ich gestorben bin? Verstanden habe ich das schon als Kind in den sogenannten Gottesdiensten nicht. Wo ist also dieses Paradies?
Für mich ist es HIER und JETZT. Lese hier mehr darüber: Gück üben…

Heute weiß ich: Ein ABER hält mich davon ab, mein Glück zu leben, neue Chancen wahrzunehmen.

MERKE:
Jedes ABER, was wir zulassen, bringt uns dazu aufzugeben, bevor wir beginnen, etwas Neues auszuprobieren.

Angst ist ein wundervolles Instrument,
sich selbst oder andere klein zu halten!

Dabei bietet Dir das Leben so unfassbar viele Möglichkeiten und Chancen, immer und immer wieder. Erkenne Deine Möglichkeiten und fange an, Dein Leben in den schönsten Farben zu malen. Male Dein eigenes Lebensbild wunderbar bunt und fröhlich. Das Universum kann Dir nur dann helfen, wenn du beginnst zu vertrauen.

Tipp 2:
Ersetze jedes ABER durch ein UND und schaue, was passiert. Habe Mut für neue Ideen, neue Wege und Möglichkeiten. Was wolltest Du schon immer mal tun, was Dich glücklich macht? Fange mit kleinen Dingen an.

Und wenn Du schon immer mal mitten in der Fußgängerzone laut ein Lied singen wolltest, dann tue es. Oder mit Handschuh und Mütze in die Sauna wolltest, dann tue es…ja gut, das ist vielleicht ein besonders komisches Beispiel. Dir fallen bestimmt viel bessere Ideen ein.

Ich möchte Dich nur dazu inspirieren einmal genau darüber nachzudenken. Was wolltest Du schon immer mal machen oder versuchen, was Dich glücklich macht? Warum tust Du es nicht? Wogegen gibt es in Deinem Leben die meisten ABER´s? Das weißt Du am besten.

Schreibe Deine Ideen einfach in ein wunderschönes Notizbuch und folge Deinem Herzen, sei kreativ, denke über Deine Träume nach. Es macht Spaß, Du kannst sie später nachlesen und es macht Dir gute Laune.

Dann versuche Deine Ideen umzusetzen. Mit jedem Mal, wo Du Deine Komfortzone überwindest und Dich etwas Neues wagst, vielleicht auch Verrücktes, wirst Du noch glücklicher und noch mutiger.

Ich habe es bereits so oft ausprobiert und für prima befunden:
Ich habe mich getraut Lehrerin zu sein an einem privaten College für Hochbegabte. Es war eine so erfüllende Arbeit.
Ich habe mich mit 49 Jahren zum 1. Mal getraut, einen Linienflug zu nehmen, alleine. Der einzige Flug, den ich je gemacht habe war als Jugendliche ein kleiner Rundflug über meine Heimatstadt in einem Viersitzer-Flieger. Es war ein Traum, einfach mal weiter weg zu fliegen. Ich liebe es, über den Wolken zu sein.
Ich habe mich an der Ostsee – aufgrund mangels mitgebrachter Badekleidung – im Evakostüm gesonnt. Es war wegen der Hitze nicht nur sinnvoll, es war wunderbar.
Nach meinen schweren Operationen hatte ich sogar Angst, Auto zu fahren. Ich habe mich davor gedrückt – jahrelang. Dann habe ich es geschafft, diese Angst zu überwinden. Wie? Ich bin einfach gefahren und haben meinen Radius immer mehr vergrößert. Ich weigerte mich, in der Angst zu bleiben.
Ich weiß, es kommen noch so unendlich viele weitere Möglichkeiten auf uns zu.

TIPP:
Am schönsten ist es, wenn Deine Liebsten mit Dir lachen können und glücklich sind. Oder wollt Ihr sogar etwas Gemeinsames ausprobieren? Bissel verrückt geht immer.

Viel Spaß und habe Mut
Deine Martina

Schreibe Deine Erlebnisse und Wünsche doch einfach auf.
In eines meiner wundervollen Notizbücher, die Du hier findest. Dieser Link führt Dich auf meine Autorenseite, auf der Du alle meine Veröffentlichungen kaufen kannst: Autorenseite Martina Kaufmann