Glück ist die Summe Deiner Entscheidungen…

DU bist der Erschaffer Deines Lebens – niemand sonst. Leider geben zu viele Leute ihre Verantwortung ab. Ich weiß, wovon ich spreche. Aber lese selbst —

Du entscheidest jeden Tag, wie Du mit Dir und Deinen Mitmenschen umgehst. Du entscheidest jeden Tag, was Du anziehst, was Du als erstes tust, was Du isst, was Du arbeitest und mit welchen Leuten Du Dich umgibst. Du entscheidest, welche Nachrichten Du schaust, wohin Du gehst und was Du planst.

Schaue Dir genau an, wo Du Dich jetzt gerade aufhältst und mit wem Du zusammenlebst. Bist Du Single? Welche Freunde hast Du? Wie viel Geld verdienst Du? Wohin geht Deine nächste Urlaubsreise? Oder kannst Du Dir überhaupt eine Reise leisten? Was willst Du in Deinem Leben?

So, wie Du jetzt lebst, hast Du entschieden. Ja, Du liest richtig. Du hast das entschieden, niemand anderes. Das bedeutet: Du kannst niemanden verantwortlich machen, dass Du glücklich oder unglücklich bist.

Jetzt sagst Du bestimmt:
„Neiiiin, das stimmt nicht! Ich kann nichts dafür.“
Dir kommen solche Sätze wie:
„Ich bin so oder so erzogen…
Meine Eltern haben gesagt, dass…
Mein Partner ist verantwortlich für…
Ich kann das nicht, weil…
Ich bin nicht gut genug, deshalb…
Ich bin nicht schön genug, klug genug oder was auch immer nicht genug«

Ja, Du hast Recht. Denn Du hast die Entscheidung getroffen, all das anzunehmen. Es gibt hier kein Gut oder Schlecht. 1. Wurden wir so erzogen und 2. wollen wir dazu gehören. Wir wollen gefallen und bloß nicht auffallen. Wir können ganz schlecht aushalten, dass andere schlecht von uns denken. Wir brauchen Kontakte und Mitmenschen, genauso wie Essen, Trinken oder ein Dach über dem Kopf. Deshalb tun wir oft das, was andere sagen, bzw. was wir meinen, was sie über bestimmte Dinge denken.

Das Paradoxe ist aber, dass Du gar nicht weißt, was andere über Dich denken. Du denkst nur, dass sie dies oder jenes über Dich denken, weil wir alle wie eine Herde Schafe irgendwelchen kollektiven Übereinkünften hinterherrennen und wenig bis gar nicht hinterfragen. Es gab bisher keinen Grund dazu. Es lief ja alles prima, die Versorgung hat ja funktioniert.

Verstehe mich nicht falsch. Übereinkünfte sind in einer Menge von Menschen sehr sinnvoll. Stelle Dir vor, wir hätten keine Verkehrsregeln. In Deutschland undenkbar, in anderen Ländern Usus. Selbst dort gibt es Übereinkünfte: wer am lautesten hupt, wird vorgelassen.

Was möchte ich Dir damit sagen: Du gibst die Verantwortung für Dein Leben ab. Die einzige Verantwortung in diesem Moment die Du hast, ist die, dass Du die Verantwortung abgibst. Du gibst anderen die Macht über Dein Leben. Selbst wenn Du Dein Leben aus der Hand gibst, erschaffst Du Dein Leben. Du hast entschieden, dass das so richtig und gut für Dich ist. Dass andere für Dich entscheiden.

Ist das schlimm? Es ist weder gut noch schlimm. Es ist, was es ist. Du entscheidest ihm eine Bedeutung zu geben. Du entscheidest, ob es schlimm oder gut ist. Wenn Du damit zufrieden bist, wie Du lebst, dann sei zufrieden. Dann ist es genau das Richtige für Dich. Alles ist gut.

Wenn Du spürst, dass Du nicht zufrieden bist, dann ändere es. Aber fange nicht im Außen an. Noch niemals sind Probleme mit denselben Lösungen gelöst worden, die sie haben entstehen lassen. Albert Einstein hatte Ähnliches gesagt und er hat so Recht. Es ist an der Zeit, neue Pfade zu gehen.

Wir leben in einer ganz besonderen Zeit. Es ist eine wahnsinnig spannende Zeit. Eine Zeit in der jeder von uns gefordert ist, aus seiner Komfortzone herauszutreten. Wir haben wochenlang in einem Lockdown gelebt. Nun folgen wir einer Maskenpflicht und hoffen, dass der Spuk bald vorüber sein wird. Wir folgen einer »neuen Realität«, was auch immer das bedeuten soll.

Vieles hat sich geändert. Die Menschen versuchen, sich an diese neue Realität anzupassen, ja auch ich. Ich bin dankbar für diese Zeit, neue Menschen kennen lernen und treffen zu dürfen. Es gibt so viele kreative Ideen, wie Menschen versuchen, mit dieser Situation umzugehen. Menschen, die nicht in ihrer Komfortzone verharren und ihr Leben in die Hand nehmen. Wunderbar. Sie haben so entschieden. Ich treffe ebenfalls tagtäglich neue Entscheidungen und gewinne immer mehr Selbst-Bewusstsein.

Warum erzähle ich von der Komfortzone?
Bisher war unser Leben relativ einfach. Wir lebten in einem Land, was einen sehr hohen Lebensstandard hat. Wir konnten unsere Meinung frei äußern, uns frei bewegen und in fast alle Länder der Welt reisen. Freiheit pur. Nun ist seit März alles anders, die ganze Welt ist anders.

Aus Angst vor Erkrankung und/oder Tod entscheiden wir uns, neuen Übereinkünften zu folgen. Es geht mir nicht um gut oder schlecht, es geht mir darum, dass wir neue Lebensumstände haben, die von außen auf uns einströmen, die unbekannt sind, die ungewohnt sind, die uns sogar im Verhältnis zu unserem vorherigen Leben einengen – wir Menschen finden es furchtbar, von unserem Komfortsofa gerissen zu werden. Alles ist auf einmal unbekannt und ungewohnt, es fordert uns heraus. Eine ganze Filmindustrie lebt davon, denke nur an Horrorfilme. Wir werden an uralte innere Ängste erinnert, die wir nicht aufgelöst haben, die nicht erledigt sind. Es gibt ein Buch, was davon spricht, dass unser Kind Heimat finden soll. Vielleicht mal lesen…

Was haben wir von Kind an gelernt?
Wir haben gelernt, dass andere für uns sorgen und dass SIE unser Leben wieder in Ordnung bringen. Die ganze Medizinindustrie hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zum Verantwortung-Abgeben entwickelt. Darauf verlassen wir uns. Es ist vermeintlich einfacher. Das kennen wir schon, wir müssen nichts verändern. Also folgen wir, was uns von oben gesagt wird. Viele hinterfragen nicht und warten auf ein Mittel, was uns von außen Heil(ung) bringen soll, damit die Masken fallen können.

Dabei könnten wir so viel für uns tun. Wir haben vergessen und es wurde uns abtrainiert, auf uns selbst zu vertrauen, unser eigenes Körperempfinden zu spüren und uns selbst Gutes zu tun. Dann sind wir egoistisch. Oft sind wir nur für andere da. Besonders wir Frauen haben dieses Paradigma – mir ging es genauso.

Dabei haben wir alle ein ganz wichtiges Instrument in der Hand, das heißt Smartphone. Dort steckt bei geschicktem Suchen und Finden so unfassbar viel Wissen drin, was wir für Gutes tun können. Wir könnten unsere Abwehrkräfte selbst steigern. Es ist so einfach und bei genauem Hinsehen kostet es nicht einmal viel.

Fangen wir mit der Nahrung an.
Was könnte unser Immunsystem stärken?
Hier ein paar Ideen:
– trinke ausreichend Wasser und/ oder Tee am Tag
– esse viel Gemüse und Obst, am besten Bio
– reduziere bzw. verzichte auf Fleisch
– reduziere bzw. verzichte auf Milchprodukte (kein anderes Tier trinkt die Milch eines anderen Säugetieres)
– stille Dein Baby
– hast Du einen Garten: baue Gemüse statt Zierblumen an
– lege Dein eigenes Kräuterbeet an, gerne auf der Fensterbank
– erkundige Dich nach essbaren Wildpflanzen, sie haben viel mehr Nährstoffe, als die hochgezüchteten Supermarktprodukte – ich liebe Brennesselsmoothies

Über alle diese Ernährungstipps solltest Du Dich ausführlich informieren. Hast Du irgendwelche Erkrankungen, frage vorher Deinen Arzt. Ich übernehme keinerlei Verantwortung für Dein Wohlbefinden. Tue Dir Gutes, das ist der erste Schritt in die Eigenverantwortung.

Stärke Dein Immunsystem außerdem mit:
– gehe regelmäßig in die Natur, in den Wald
– lege Ruhepausen ein
– bewege Dich, treibe Sport, der Dir gut tut
– meditiere
– tanke Sonne
– umarme Deine Liebsten
– treffe Menschen
– höre Musik u.v.m.

Du kannst soviel für Dich selbst tun, Du weißt am besten, was Dir gut tut, denn DU bist der Schöpfer Deines Lebens.

Das macht nicht nur Spaß, sondern macht glücklich. Je mehr Entscheidungen Du bewusst triffst, umso glücklicher wirst Du. Je glücklicher Du Dich fühlst, umso mehr Glückshormone schüttest Du aus. Und das ist wissenschaftlich nachgewiesen gut für Deine Gesundheit und was gut für Deine Gesundheit ist ist auch gut für Dein Immunsystem.

Fange mit nur einer kleinen Entscheidung täglich an und halte daran fest. Wiederhole sie täglich. Schreibe sie auf. Wenn Dir die Entscheidung nicht mehr gefällt, ändere Sie. Du hast die Macht.

Ich kenne Dich nicht. Fühle in Dich hinein. Du weißt genau, was Dir zur Zeit nicht gefällt, es fühlt sich schwer oder traurig an. Manchmal hast Du auch körperliche Symptome oder Schlafstörungen, von denen niemand weiß, wo sie herkommen. Fühle, wie es Dir geht. Versuche ehrlich zu Dir selbst zu sein. Das ist der Anfang. Mir hilft da die tägliche Meditation.

Ich wünsche Dir alles, alles Liebe für Deine neuen Entscheidungen.
Tue jetzt den ersten Schritt für Dein Glück

Deine Martina

Eine Idee habe ich für Dich:
Esse täglich viel öfter Obst und Gemüse. Es gibt im Internetz darüber so unglaublich viele Empfehlungen und Wissen. Entscheide Dich jetzt.
Damit Dein täglicher Pflanzenanteil im Essen steigst, könntest Du Dich mit diesem Tagebuch täglich kontrollieren. Ich weiß, wie schwierig es ist, neue Gewohnheiten zur Routine werden zu lassen. Aufschreiben hilft!

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