Glück ist die Sammlung schöner Augenblicke

Ich weiß natürlich nicht, wie es Dir geht. Ich kann nur von mir sagen, dass meine Gedanken in dieser Zeit vermehrt wie Eichhörnchen im Kopf herumhüpfen. Meine Gefühle und Gedanken wollen oft nicht zur Ruhe kommen.

Was hilft mir in diesen Momenten?
Ich stoppe mich selbst und werde mir bewusst, was ich da gerade denke. Dann komme ich zu diesem Ergebnis:
Oft mache ich mir Gedanken über die Zukunft, die sich aufgrund der Ereignisse in der Gegenwart – sagen wir – als besonders interessant entpuppen.

Dabei kann ich doch gar nicht wissen, wie meine Zukunft wird.
Jeder Gedanke an die Zukunft ist vollkommener Unsinn, besonders wenn es ein stressiger oder angstvoller Gedanken ist. Ich weiß nicht, was morgen passiert. Ich weiß nicht einmal, was in einer Minute passiert.

Diese unklaren Gedanken können uns unter noch mehr Angst und Stress setzen. Unter Angst und Stress werden Hormone ausgeschüttet, die unserer Gesundheit auf Dauer nicht gut tun. Das ist wissenschaftlich erwiesen.
( Möchtest Du mehr über die Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit wissen, wirst Du viele fachlich fundierte Quellen im WWW finden, oder bei Deinem Hausarzt)

Werden wir nur manchmal oder nur kurzfristig unter Stress gesetzt – ob positiv oder negativ – ist das nicht schlimm. Dauert dieser Stresszustand jedoch länger an und wird immer und immer wieder aufrechterhalten durch unsere Horrorszenarien im Kopf, kann das dazu führen, dass wir wirklich körperlich krank werden.

Du solltest wissen, dass unser Körper nicht unterscheidet zwischen dem, was in unseren Gedanken vorgeht und dem, was wir wirklich gerade tun. Das heißt, dass die körperliche Reaktion auf die Gedanken an ein Glas Wasser bei Durst dieselbe ist, wie wenn wir bereits ein Glas Wasser in der Hand halten und trinken. Spannend, oder?

Daher ist es umso wichtiger, dass wir versuchen, uns unsere Gedanken bewusst zu machen, uns selbst STOPP zu sagen. Unsere Eichhörnchen dürfen gerne Pause machen.

Dazu habe ich eine prima Idee für Dich:
Wenn Du schon denkst, warum denkst Du nicht positiv?
Denke einfach an etwas Schönes, wenn Du diese Zeilen liest.
Wie fühlst Du Dich jetzt?

Ist Dir das schwergefallen?
Dann stelle Dir jetzt folgende zwei Fragen:
1. Ich bin dankbar für…
2. Mein allerschönstes Ereignis war…

Und ganz wichtig: SCHREIBE ES AUF! Am besten in ein schönes Notizbuch.
Dann werden Dir Deine positiven Gedanken noch bewusster.

An was hast Du jetzt gedacht?
Konnte ich Dir vielleicht sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
Wie hat sich das angefühlt?

Positives Denken soll weder ein Ablenken noch Übertünchen von Problemen sein. Ich weiß ganz genau, dass die Welt nicht nur rosarot ist.
Es ist das Wissen, dass man nur mit entspannten Gedanken und Gefühlen klare Entscheidungen treffen kann.
Mehr noch: Nur in einem entspanntem Zustand kann Neues entstehen.
Nur dann kannst Du erschaffen und kreieren.

Stelle Dir nun vor, dass Du diese Übung täglich zu einem kleinen Ritual und zwar nur für Dich machst.
Gib Deinem Ritual einen schönen Namen, wie zum Beispiel: MEINE AUS-ZEIT, oder »Wohlfühlminuten mit mir«.
Dir fallen bestimmt viel schönere Namen ein.

Ziehe Dich wirklich zurück. Erkläre jedem, dass Du für eine bestimmte Zeit, die Dir gut gefällt, nicht gestört werden möchtest, sage es auch Deinem Dackel 😉
Schließe die Tür hinter Dir, denn es ist DEINE Zeit.
Kuschele Dich an einen warmen Ort, höre sanft Deine Lieblingsmusik und komme im Hier und Jetzt an.
Stelle Dir die beiden Fragen und beantworte sie in aller Ruhe.
Spüre, wie gut Dir das tut.

Sammele jeden Tag in Deinem Buch glückliche Momente, denn:
„Glück ist die Sammlung schöner Augenblicke“

Du bist wunder-bar
Deine Martina

Du hast kein schönes Notizbuch zur Hand?
In diesem extra dafür von mir entworfenen Dankbarkeitsbuch kannst Du genau die beiden oben genannten Fragen beantworten. Ich habe es seit 2019 auf Amazon veröffentlich. Schaue hier: 31 Tage Dankbarkeit

31 Tage Dankbarkeit