8 Schritte ins Glück

Begebe Dich auf Deine persönliche Glücksreise, übe Dankbarkeit und begebe Dich auf Deine eigene Reise zu Dir selbst. Jeder Weg beginnt mit dem 1. Schritt, dem Ankommen im Hier, das ist schon der 1. Schritt:

1. Hier
– Frage Dich: „Wo bin ich hier?“
Komme zur Ruhe.
Sitzt Du oder gehst Du? Bist Du in der Küche oder im Büro? Wanderst Du über eine Wiese oder schwimmst Du in einem See? Wie riecht es dort? Was hörst Du, wenn Du genauer hinhörst? Was siehst Du, wenn Du genauer hinschaust? Kannst Du etwas berühren? Wie fühlt sich das an? Konzentriere Dich voll und ganz auf Deine Umgebung. Wo bist Du? Halte inne….Und schon, hast Du Deine Gedanken kurz zum stoppen gebracht. Deine Gedanken, die sonst wie Eichhörnchen in Deinem Kopf herumhüpfen.
Mehr über Eichhörnchen-Gedanken kannst Du hier lesen: Glück üben

2. Jetzt
– Frage Dich: „An was denkst Du jetzt?“
Was genau ist Deine Herausforderung?
Grübelst Du, was Du falsch gemacht hast?
Oder wo Du Deinen Schlüssel verloren hast? Warum Du ihn verloren hast? Du warst mal wieder vergesslich, unaufmerksam, unordentlich…Ohjeee, was mache ich nur ohne Schlüssel? Wie teuer wird das? Hoffentlich findet ihn kein Einbrecher. Ich muss sofort etwas unternehmen. Wo ist der nächste Schlüsseldienst…STOP! Wieder so viele Eichhörnchen. Gedanken an die Zukunft und Vergangenheit lenken uns ab, den jetzigen Augenblick voll und ganz zu erleben.
Dabei können wir weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit etwas bewirken. Setze Dich hin, entspanne Dich. Vertraue. Jetzt, gerade in diesem Moment ist nichts passiert, außer, dass der Schlüssel nicht an seinem gewohnten Ort ist.

3. Spaß
– Frage Dich: „Macht mir Spaß, was ich gerade tue?
Oder wird die Entscheidung/ Herausforderung Spaß bringen?
Wenn nicht leave it or change it. Wie, das geht nicht? ABER…
Warum geht es nicht. Überlege Dir, was Dir am schlimmsten passieren wird, wenn Du Deinem Herzen gefolgt wärst. Dann überlege Dir, was am besten passiert, wenn Du Deinem Herzen gefolgt wärst? Wie fühlt sich das Eine, wie das Andere an? Was hindert Dich? Finde Möglichkeiten, es gibt so unendlich viele davon. Lasse Dir Zeit.

4. Liebe
– Sage zu Dir selbst: „Ich liebe mich“.
Ich liebe mich dafür, dass ich diese oder jene Entscheidung endlich getroffen habe.
Fällt es Dir leicht, diese wunderschönen Worte zu denken oder am besten laut auszusprechen? Oft ist es so, dass wir uns das nicht ohne ABER´s sagen können. Zweifel wie: Bin ich gut genug, schön genug, klug genug oder was auch immer genug, bestimmen oft unser Leben. Akzeptiere Dich so, wie Du bist. DU BIST WUNDERVOLL. Du hast ein Recht darauf, dass es Dir gut tut. Denke daran, wenn Du den 5. Schritt gehst.

5. Mut
– Sage zu Dir selbst: „Ich bin mutig“
Die Herausforderung möchte, dass Du sie annimmst.
Ich traue mich aus meiner Komfortzone heraus und wage mich, etwas Neues auszuprobieren.
Was ist das Verrückteste, was Du je machen wolltest? Denke darüber nach und stelle Dir vor, wir phantastisch es wäre, Du hättest es bereits ausprobiert. Wie fühlst sich das an? ABER….Nein, kein ABER.
Sei mutig und traue Dich. Fange mit etwas Kleinerem an und steigere Dich. Wir alle haben Träume und Wünsche, die wir uns noch nicht erfüllt haben. Lese hier mehr über ABER´s: Mut-Angst=Glück

6. Vertrauen
– Sage zu Dir selbst: „Ich habe Vertrauen in das Leben“
Egal, welche Entscheidung Du triffst, sie ist IMMER richtig.
Gedanken aus der Vergangenheit bestimmen unsere Zukunft.
Was hast Du bisher erlebt? Bist Du voller Vertrauen? Wie wunderbar. Dann brauchst Du keinen Mut mehr, Du hast ihn bereits. Wenn nicht, brauchst Du genau jetzt den Mut, um Vertrauen zu haben.
Vertrauen, Dinge geschehen zu lassen ganz im Vertrauen, dass das Leben für Dich ist. Lasse Deine Gedanken aus der Vergangenheit zurück, freue Dich auf Deine Zukunft und habe Vertrauen. Höre auf, dauernd kontrollieren und planen zu wollen. Leben ist das, was passiert, wenn Du am planen bist. Gehe los…

7. Selbst-Bewusstsein
– Sage zu Dir selbst: „Ich bin mir selbst bewusst und selbstbewusst
Manchmal sind Entscheidungen nicht bequem, besonders im Zusammenleben mit anderen.
Du hast das Recht NEIN zu sagen. Nein zu etwas, was Dir nicht gut tut. Nein zu Dingen, die Du nur aus Pflichtgefühl heraus tust und dabei Dich selbst aufgibst. Nein zu Dingen, die Dir eventuell sogar schaden. Zum Selbst-Bewusstsein gehört auch, dass Du gerne um Hilfe bitten darfst und sogar sollst. Wir müssen nicht alles alleine schaffen. Wir alle sind miteinander verbunden und können uns gegenseitig unterstützen. Es tut so gut, in einer Gemeinschaft zu wachsen. Sei Dir Selbst bewusst.

8. Leben
Erleichtert? Wie fühlst Du Dich?
Genieße das Leben in vollen Zügen, ganz egal wie reich oder arm, wie dick oder dünn, wie gesund oder krank oder was auch immer Du bist. Du hast es verdient, Du bist ein einzigartiger Mensch unter mehr als 8 Milliarden anderen Menschen. Genau ein! winziges, männliches Samenkorn hat vor Deiner Geburt das Rennen gewonnen, unter Millionen anderen Mitstreitern. Du hast schon gewonnen und bist hier. Karl Lagerfeld sagte: „Das Geheimnis des Lebens ist LEBEN“ – also lebe.

Wenn Du nicht erleichtert bist, gehe zu Schritt 1. Es ist wie eine Endlosschleife. Klingt erst einmal anstrengend. Du löst Dich aus alten Mustern und beschreitest neue, ungewohnte Wege. Das will unser Ego nicht. Es liebt das Gewohnte, denn da ist es zu Hause. Das kennt es, das ist der berühmte Schweinehund, die Komfortzone.

Ich vergleiche es immer mit einer Urlaubsreise: Warum reisen wir?
Wir könnten ja auch zu Hause bleiben. Das kennen wir. Genau das ist der Punkt: das kennen wir. Wir wollen Neues erleben, denn irgendwie sind wir ja doch neugierig und unternehmungslustig. Wir wollen Fremdes entdecken, wir wollen Abwechslung vom Alltag oder Entspannung. Nach einer Reise fühlen wir uns immer motivierter, unser Leben in die Hand zu nehmen. Damit meine ich, den Alltag zu bewältigen. Wie lange halten dann Motivation und Entspannung an? Der Alltag schafft es viel zu schnell, uns in alte Gewohnheiten zurückzuwerfen. Wir freuen uns auf die nächste Reise.

Ich fand das immer fürchterlich. Ich wollte für mich herausfinden, wie ich dieses Urlaubsfeeling dauerhaft in meinem Alltag integrieren kann.
Schnell kam ich zu dieser Erkenntnis: Ich nehme mich immer mit, egal wohin. Also muss es an mir selbst liegen, warum dieses Gefühl nie nachhaltig war und ich schon wieder in die Zukunft plante…

Jetzt ist es so, dass ich zwar immer noch super gerne reise und ich freue mich schon sehr, wenn es weniger Auflagen wegen Corona geben wird. Jedoch reise ich nicht mehr „Umzu“, um Entspannung zu bekommen, um abschalten zu können, sondern weil ich es genieße.

Ich habe diese 8 Schritte von 1. Hier bis 8. Leben ich weiß nicht wie oft durchwandert. Immer wenn jetzt eine neue Herausforderung in mein Leben tritt, gehe ich selbst-bewusster damit um. Ich habe mich für ein buntes Leben entschieden und ein Leben mit Kunst.

Welche Herausforderung hast Du gerade in Deinem Leben? Warum bist Du nicht zufrieden und kannst nicht Dein Leben genießen? Gehe jetzt zu Schritt eins und folge der Reise in dich selbst, genau in dieser Reihenfolge. Fange mit einer einzigen Herausforderung an.

Also: Beginne mit dem 1. Schritt und genieße das Hier, komme ins 2. Jetzt, spüre den 3. Spaß dabei, entdecke die 4.Liebe zu Dir ( ich meine nicht Dein EGO), habe 5. Mut, entwickele 6. Vertrauen in Deinen Weg, das stärkt Dein 7. Selbst-Bewusstsein und dann 8. LEBE. Probiere es aus.

Besonders in diesen Zeiten, wo immer mehr Menschen Angst verspüren, alles irgendwie unsicher zu sein schein, besonders dann müssen wir auf uns selbst schauen. Es ist niemandem dienlich, sich von dieser Angst und den Schreckensszenarien der Welt anstecken zu lassen.

Genau HIER kannst Du für Dich entscheiden, wie Du Dein Leben gestalten möchtest. In Angst und Sorge oder voller Lebendigkeit. Wenn Du Dich für die Lebendigkeit entscheidest, wirst Du anderen Menschen eine Inspiration sein und helfen können, aus ihrer eigenen Angst herauszukommen. Du kannst mehr Zuversicht verschenken, da Du selbst viel zuversichtlicher sein wirst.

Glück ist das, was Du daraus machst.

Eine große Hilfe war mir dabei SEOM, Patrick Kammerer. Er ist ein wundervoller spiritueller Rapper – wie er sich selbst bezeichnet, dessen Musik mich seit mehreren Jahren auf meinen Reisen zu mir selbst begleitet. In einem Seminar, das ich besucht habe, berichtete er, dass er täglich aufschreibt, wofür er dankbar ist. Das würde seinen Fokus neu ausrichten…
Das musste ich sofort ausprobieren. Ein langweiliges Schulheft war mir dafür nicht schön genug. So entstanden meine Dankbarkeitsbücher, die Du auf Amazon bestellen kannst.
Dies ist eines davon:
31 Tage Dankbarkeit
Schreibe täglich auf, wofür Du dankbar bist und was Dein allerschönstes Erlebnis heute war. Fühle im Laufe dieses Monats, was mit Deinen Gedanken passiert… Eine tägliche Übung für das HIER und JETZT.

Du kannst mich gerne über mein Kontaktformular anschreiben, solltest Du Fragen oder Anregungen haben: KONTAKT
Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deinem Weg und hoffe, dass Dich meine Worte berühren
Deine Martina